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Personalsorgen überschatten Nachholspiel des MSV

Am Mittwoch trifft der MSV Duisburg im Nachholspiel der dritten Liga auf den Tabellennachbarn 1. FC Magdeburg. Beiden Mannschaften gelang am Wochenende ein Sieg und beide Teams wollen nachlegen. Beim MSV herrschen derweil erneute Personalsorgen.

Der Erfolg gegen den SV Meppen am vergangenen Sonntag hat sich der MSV teuer erkauft. Stürmer Vincent Vermeij wird den Meiderichern mit einer Innenband-Ruptur bis auf weiteres fehlen und der Einsatz von Kapitän Moritz Stoppelkamp ist zumindest fraglich, nachdem er einen Schlag auf das Knie bekommen hat.

Einsatz von Kapitän Stoppelkamp fraglich

„Moritz Stoppelkamp hat einen leichten Schlag auf das Knie bekommen und dort nun einen Bluterguss. Bei der heutigen Trainingseinheit konnte er nicht mitwirken, wir hoffen aber, dass wir das bis morgen hinbekommen und er spielen kann. Auch wenn er aktuell nicht im Vollbesitz seiner Kräfte ist, ist er dennoch von elementarer Bedeutung für die Mannschaft“, sagte MSV-Trainer Gino Lettieri auf der Pressekonferenz vor dem anstehenden Duell mit den Magdeburgern.

Personalsorgen beschäftigen Lettieri bereits seit seinem Amtsantritt in Duisburg vor rund zwei Monaten: „Ich werde mir wieder etwas einfallen lassen. Das ist jetzt nichts Neues für mich, denn diese Thematik beschäftigt uns schon länger, aber wir werden eine schlagkräftige Truppe aufstellen“, führte er weiter aus.

„Wir brauchen Spieler, die Gras fressen“

Für mehr Effektivität im Angriff könnte Leroy Mickels sorgen. „Er hängt sich im Training aktuell voll rein und ist definitiv eine Option für das Spiel gegen Magdeburg“, erläuterte der Chef-Coach. Mit dem Auftritt von Mickels zeigte er sich nach dem Gastspiel der Zebras in Ingolstadt noch unzufrieden, mittlerweile ist aber auch dieser Disput aufgearbeitet und mit der Ruhrpott-typischen Arbeitermentalität geht es gemeinsam auf den Rasen.

„Das Spiel gegen Magdeburg hat eine besonders große Bedeutung für uns. Wir sind punktgleiche Tabellennachbarn und zu punkten ist eine wichtige Sache. Magdeburg hat das vergangene Spiel gewonnen und sich zudem in der Winterpause verstärkt. Diese Verstärkungen haben bereits einen guten Effekt erzielt und ich gehe daher von einem Spiel auf Augenhöhe aus“, erklärte Lettieri.

Zebras auf der Suche nach Verstärkungen

Die stetig auftretenden Verletzungen und der Kraftakt des Vereins, die Finanzierungslücke zu überbrücken, überschatteten die Aktionen des MSV in den vorherigen Wochen. Hier scheint inzwischen allerdings zumindest die laufende Spielzeit gesichert zu sein und es besteht die leise Hoffnung, auf dem Transfermarkt noch einmal zuschlagen zu können.

„Der Verein hatte in den vergangenen Wochen viel mit der Nachlizensierung zu schaffen. Wenn dies final geschafft ist, werden wir uns zusammensetzen und über Verstärkungen für den Kader sprechen. Gerade nach der Verletzung von Vincent Vermeij benötigen wir einen Zugang für den Sturm. Um diese Jahreszeit allerdings einen Stürmer zu finden, ist jedoch nicht einfach, zumal die halbe Liga sich in diese Richtung umschaut“, kommentierte der Trainer.

Auf der Sechser-Position sieht der Trainer ebenfalls Nachholbedarf: „Dass wir Verstärkung sowohl für die Offensive als auch die Defensive benötigen, ist uns bewusst und wir arbeiten auf allen Ebenen daran, dass wir hier zeitnah noch einmal auf dem Transfermarkt tätig werden können“, unterstrich Lettieri.

Autor: Marcel Eichholz
Datum: 19.01.2021
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