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Koschinat oder Grings - Welcher Trainer bringt

Das Trainerkarussell beim Spielverein dreht sich erneut. Auch das zweite Kapitel von Gino Lettieri in Diensten der Meidericher ist vorzeitig beendet worden. Interimsweise wird vorerst NLZ-Leiter Uwe Schubert die Mannschaft coachen. Derweil wird im Hintergrund ein neuer Trainer gesucht, aber dieser muss auch perfekt zum MSV passen. Wir hätten da zwei Vorschläge.

Koschinat für den MSV?

Uwe Koschinat. Der Name kursiert bereits durch die einschlägigen Medien und wäre mit Sicherheit eine sehr gute Verpflichtung. Dass Koschinat auch unter schwierigen Bedingungen arbeiten kann, bewies er über viele Jahre bei Fortuna Köln. Mit einem Mini-Etat führte er die Südstädter in die Dritte Liga und etablierte sie dort. Sein bis dato letztes Engagement führte den 49-Jährigen zum SV Sandhausen, bei dem er am 8. Spieltag in dieser Saison beurlaubt wurde.

Ich habe Uwe Koschinat bereits mehrfach persönlich getroffen und zu seiner Fortuna-Zeit interviewt, daher folgt an dieser Stelle ein persönlicher Eindruck: Koschinat erweckte stets den Eindruck, fachlich über ein extrem ausgeprägtes Wissen zu verfügen und analytisch hervorragend zu sein. Den selben Eindruck vermittelte er auch auf menschlicher Ebene - ein durchweg sympathischer Typ, dem ich persönlich die herausfordernde Aufgabe in Duisburg zutrauen würde.

Grings - Die Duisburger Lösung?

Inka Grings. Warum eigentlich nicht? Inka verfügt über ein herausragendes Netzwerk in Duisburg und der gesamten deutschen Fußball-Welt. 16 Jahre stand sie bereits im Dienst des MSV Duisburg, beziehungsweise des FC Rumeln-Kaldenhausen, als Vorgängerverein bevor der MSV die Frauenabteilung übernahm. In der vergangenen Saison führte Inka den SV Straelen mit einer beinah makellosen Bilanz zurück in die Regionalliga West, verließ den Verein nach der Spielzeit auf eigenen Wunsch, da ihre sportliche Idee mit der des Vereinspräsidenten kollidierte.

Als Schirmherrin der TanZebras steht Inka in einem regelmäßigen und intensiven Kontakt mit der Zebraherde. Daher folgen nun ebenfalls einige persönliche Eindrücke: Inka brennt für den Fußball wie kaum ein anderer. Sie verfügt über eine erstklassige Trainer-Ausbildung und kann ihr Wissen und ihre Philosophie einer Mannschaft glaubhaft vermitteln. Sie ist immer für ein persönliches Gespräch zu haben und gerade Fußball-Themen sind mit ihr ein Genuss in der Konversation.

Konstellation in der sportlichen Abteilung

Zu der Entlassung Lettieris äußerte sich auf MSV-Seiten einzig Ingo Wald. Von dem Sportdirektor Ivica Grlic, der massiv in der Kritik steht, gab es kein Statement. Auch auf der Pressekonferenz zur Kapitalerhöhung von Capelli, versuchte Wald die Causa Grlic weitestgehend zu vermeiden, stattdessen bekannte er sich zum Sportdirektor und sah auf dem Posten „derzeit keinen Handlungsbedarf“. Ein Urteil möchten wir uns nicht erlauben, da auch wir über keine Insider-Informationen verfügen. Mindestens bis zum Sommer wird Grlic weiterhin für den Verein tätig sein. Seinen Verbleib in Duisburg knüpfte er zwar an den Erfolg seines Wunschkandidaten Lettieri, Konsequenzen zog er für sich persönlich scheinbar nicht.

Es wird spannend zu beobachten sein, wie der neue Trainer mit Grlic harmoniert. Vor allem unsere Ideen mit Koschinat und Grings könnten für Reibungen sorgen, da sich beide nur ungern in ihrer Arbeit beeinflussen lassen und jeweils ihre eigene Philosophie verfolgen. Die Stellung und der Einfluss von Grlic auf sportliche Entscheidungen im Verein ist aktuell nicht ganz eindeutig, zumindest angezählt dürfte er aber sein und von den Gremien genau beobachtet werden.

Und nun die Frage an euch: Wen würdet ihr gerne an der Seitenlinie der Zebras sehen? Wir freuen uns auf eure Vorschläge und Begründungen. Gute Kandidaten gäbe es mit Sicherheit reichlich. Engin Vural beispielsweise könnte von der U19 zum Profikader wechseln, Pavel Dotchev ist wieder auf dem Markt und kennt die Liga wie kaum jemand sonst,…

Autor: Marcel Eichholz
Datum: 29.01.2021
gelesen: 25 mal

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